Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

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RCW-Junioren zeigen ihre Stärke bei der NRW-Landesmeisterschaft

Die Erfolgsgeschichte dieser Saison ist für den Ruder-Club Witten um ein Kapitel reicher geworden. Bei der nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaft auf dem Elfrather See in Krefeld (5./6.10.) sicherte sich der Wittener Rudernachwuchs einen Titel und fünf weitere Treppchenplätze. Der Sprung nach ganz oben gelang dem Mixed-Doppelvierer der U17-Junioren mit Elena Theiß, Melanie Hummitzsch, Lukas Föbinger, Jacob Raillon und Steuerfrau Lotta Seiffert im letzten Rennen der Regatta.
Zuvor hatten die Wittener mit fünf Vize-Titeln gleich mehrfach knapp den Sieg verpasst. Umso größer waren die Freude und Erleichterung bei den beiden RCW-Trainern Ruth Harzheim und Malte Huben darüber, dass es am Ende doch noch mit der Siegermedaille geklappt hat.

 

 

Das Quartett mit Jacob Raillon, Lukas Föbinger, Melanie Hummitzsch und Elena Theiß ruderte unter dem Kommando von Lotta Seiffert vom Start weg ein sehr gutes Rennen. Über die 1.000 Meter lange Strecke erarbeiteten sie sich kontinuierlich einen Vorsprung, den sie bis zum Ziel auf eine gute Bootslänge ausbauen konnten. Das Boot aus Waltrop auf Rang zwei hatte letztlich keine Chance, das Team von der Ruhr noch abzufangen.

 

In Krefeld waren es vor allem die B-Juniorinnen und B-Junioren des RCW, die für gute Platzierungen sorgten. Pech hatte allerdings der Junioren- Doppelvierer. Jacob Raillon, Lukas Föbinger, Benedikt Pernack und Philipp Dahm ruderten nach gutem Start mit einer halben Bootslänge an der Spitze des Feldes. Rund 30 Meter vor dem Ziel führte der Verlust eines Ruders, ein „Krebs“, zum Stillstand des Bootes. Die Gegner aus Essen nutzen ihre Chance und zogen an den Wittenern vorbei. Das RCW-Team, das schon wie der sichere Sieger aussah, musste sich mit dem in diesem Fall absolut undankbaren Silberrang begnügen.

 

Besser lief es für die Wittener im Kleinboot. In den Einer-Rennen qualifizierten sich Barbara Pernack und Lukas Föbinger sicher für die Finalläufe und ruderten dort jeweils auf den silbernen Rang zwei. Der Sprung ins Einer-Finale gelang daneben auch Melanie Hummitzsch und Philipp Dahm. Sie kamen beide als sechste ins Ziel – bei der starken Konkurrenz ein Achtungserfolg für die RCW-Nachwuchstalente.

 

Mit dem gleichen Ergebnis überquerten auch Philipp Dahm und Jacob Raillon im Doppelzweier die Ziellinie. Gegen die starke Konkurrenz konnte sich das Duo lange sehr gut schlagen, musste aber am Ende das Boot aus Essen ziehen lassen. Das drittplatzierte Boot aus Hamm hatte jedoch ebenso keine Chance, an die Wittener heranzukommen.

 

Silbermedaille Nummer fünf sicherte der Junioren-A-Doppelvierer (U19). Vom Start weg fanden Nils Wichmann, Oskar Kloppenburg, Benedikt Pernack und Lukas Föbinger gut ins Rennen und zeigten eine hervorragende Leistung. Am Ende reichte es gegen das Boot aus Leverkusen denkbar knapp nicht zum Sieg. Trotzdem ist Platz zwei für das im Vergleich junge Quartett ein sehr gutes Ergebnis.

 

Ebenfalls zufrieden sein können Oskar Kloppenburg und Nils Wichmann mit ihrem Rennen im Doppelzweier. Hier ruderten die beiden A-Junioren auf Rang vier ins Ziel. An gleicher Position überquerte auch der Senioren-Doppelvierer mit Patrick Landefeld, Marcel van Delden, Dominik Riesselmann und Christoph Schroeder die Ziellinie. Auf Rang fünf ruderten der Senioren-Mixed-Doppelvierer mit Fabienne Andree, Anne Viedenz, Marcel van Delden und Christoph Schroeder sowie Marcel van Delden und Patrick Landefeld im Doppelzweier. Nils Wichmann sicherte sich zudem noch einen sechsten Platz im Junioren-A-Einer.

 

Bereits am kommenden Wochenende steht für das RCW-Team der abschließende Höhepunkt der Herbstsaison auf dem Programm. Bei der Deutschen Sprintmeisterschaft wird in Münster um Meisterehren auf der 500-Meter-Kurzdistanz gesprintet. Die Erfolgsgeschichte dieser Saison soll dann auf dem Aasee einen glanzvollen Abschluss finden.

 

8.10.2013, MR

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