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18. September 2022

Fünfter und finaler Renntag 2022 der Ruder-Bundesliga in Hamburg

Am 17.9. fand mit dem fünften Renntag das Finale der Ruder-Bundesliga (RBL) 2022 statt. Nach sieben Jahren Pause kehrte die RBL mit den Rennen auf der Binnenalster in das Wohnzimmer Hamburgs zurück. Die beeindruckende Kulisse lockte trotz des sehr durchwachsenen Wetters zahlreiche Zuschauer an, sodass das Finale 2022 das erhoffte große Ruderfest werden konnte.

Nach einer durchwachsenen Saison mit einigen Höhen und Tiefen ging der Witten/ Bochum Achter mit dem vorläufigen Tabellenplatz 16 in das Finale über die 350 m Sprintdistanz.

vlnr Kira Landefeld Johannes Rentz Max Schürmann Lukas Tewes Linus Schermuly Jacob Raillon Justus Beckmann Finn Stüwe Lukas Föbinger Lukas Geller

Im Zeitfahren traf der Achter auf den Tabellen fünften aus Osnabrück. Motiviert von der Stärke des Gegners, versuchte der Witten/ Bochum Achter vom Start schnell loszufahren und das gegnerische Boot nicht zu weit wegfahren zu lassen. Dem Achter gelang dies allerdings nur mäßig, sodass der Abstand im Ziel 2 Sekunden betrug und insgesamt nur Platz 17 im Zeitfahren erreicht wurde.

Im Achtelfinale mussten die Männer von der Ruhr gegen den Gastgeber aus Hamburg antreten. Die Startbesetzung um Lukas Tewes, Linus Schermuly, Finn Stüwe, Lukas Geller, Johannes Rentz, Justus Beckmann, Jacob Raillon, Lukas Föbinger und Steuerfrau Kira Landefeld wurde durch Max Schürmann ergänzt, welcher in diesem Rennen seinen ersten Einsatz für den Witten/ Bochum Achter fand. Doch auch in diesem Rennen fand der Achter bei starkem Gegenwind und Wellengang nicht gut zusammen, sodass sich Hamburg souverän den Sieg sichern konnte.

Im Viertelfinale ging es gegen den Leipzig Achter, gegen den die Wittener und Bochumer beim letzten Renntag in Krefeld hauchdünn mit 6 Hundertstelsekunden verloren hatten und dementsprechend eine Rechnung zu begleichen hatten. Das Team von Trainer Henning Sandmann ging dementsprechend hochmotiviert in das Rennen und legte sich mit einem Blitzstart knapp vor das gegnerische Boot. Im Endspurt ließen die Kräfte allerdings nach und ein technischer Fehler kostete dem Achter den Sieg, für welchen der Witten/ Bochum Achte den leipziger Achter fair beglückwünschte.

Das Halbfinale fand gegen den Kasselachter statt, welcher auf der Tabelle Platz 17 hinter dem Witten/Bochum Achter belegte. Dabei ging es darum, sich mit einem Sieg für die Plätze 15 oder 16 zu qualifizieren. Dabei war der Witten/ Bochum Achter nach dem Start direkt eine halbe Bootslänge vorne, welche bis ins Ziel sogar noch etwas ausgebaut werden konnte.

Das Finale um die Plätze 15 und 16 ging gegen den Achter aus Hanau. Der Witten/Bochum Achter lieferte sich ein packendes Rennen mit seinen Gegnern, was er jedoch knapp verlor.

Mit dem Platz 16 im letzten Renntag bestätigte der Witten/ Bochum Achter seine Performance der Saison, welche ebenfalls Platz 16 von 18 auf der Tabelle bedeutete. Teamleiter Lukas Föbinger resümierte: „Wir haben nicht ganz erreicht, was wir uns zu Beginn der Saison erhofft hatten. Jedoch sind wir mit der Fusion der Ruderer des RV Bochum und RC Witten ein neu formiertes Team, was auch weiterhin Zeit braucht sich zu entwickeln.“ Damit ist auch das Ziel für das Wintertraining gesteckt, wo es um Formaufbau und Technikweiterbildung gehen soll gesteckt. Im nächsten Jahr sollen mit einem besser eingespielten Team die guten Leitungen dieser Saison etwas konstanter wiederholt und ausgebaut werden. Trainer Henning Sandmann und seine Mannschaft sehen bei sich selbst das nötige Potential, um diesen Schritt zu gehen und im nächsten Jahr stärker zurück zu kommen, wenn die Ruder-Bundesliga die Saison 2023 einläutet.

Lukas Föbinger

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