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09. Oktober 2026

Landesmeisterschaft NRW 2026

Der siegreiche Juniorinnen Achter bei den Landesmeisterschaften 2026. Bild: meinruderbild.de
Der siegreiche Juniorinnen Achter bei den Landesmeisterschaften 2026. Bild: meinruderbild.de

Bei den 49. Landesmeisterschaften Nordrhein-Westfalen am 3. Und 4. Oktober 2026 war der Ruder-Club Witten mit zahlreichen Juniorinnen und Junioren vertreten. Über das Wochenende sammelten die Wittener mehrere Medaillen und erreichten darüber hinaus eine Reihe weiterer A-Finals.

Den größten Erfolg feierte der RCW im Juniorinnen-Achter. Timea Ryll, Melanie Solomov, Sophie Brozio, Hannah Brozio, Liana Büttner, Lea-Sophie Lehde, Amelie Lehde und Julie Aurelia Spring gingen gemeinsam mit Steuermann Finn Lohmeyer an den Start und sicherten sich den Landesmeistertitel. In 3:21,83 Minuten setzte sich das reine Wittener Boot deutlich durch. Der zweitplatzierte RK am Baldeneysee folgte mit mehr als fünf Sekunden Rückstand, der Crefelder RC wurde Dritter.

Bereits am Samstag hatte Timea Ryll die erste Einzelmedaille für den RCW gewonnen. Im Leichtgewichts-Einer der A-Juniorinnen qualifizierte sie sich mit einem Sieg im Vorlauf für das Finale. Dort belegte sie in 4:15,73 Minuten den zweiten Platz hinter Emilia Loeken vom RV Bochum und gewann damit die Silbermedaille. Nur 64 Hundertstelsekunden trennten Ryll dabei von der Drittplatzierten Katja Abecker aus Bonn.

Eine weitere Silbermedaille folgte im Doppelvierer der A-Juniorinnen. Lea-Sophie Lehde, Julie Aurelia Spring, Liana Büttner und Amelie Lehde kamen nach 3:26,54 Minuten ins Ziel. Lediglich die RRG Mülheim war 1,28 Sekunden schneller. Auf die drittplatzierten Kölnerinnen hatte das Wittener Quartett dagegen bereits einen Vorsprung von mehr als sieben Sekunden.

Auch bei den B-Junioren gab es Edelmetall für den RCW. Finn Lohmeyer erreichte im stark besetzten Leichtgewichts-Einer das A-Finale und sicherte sich dort in 3:43,18 Minuten die Bronzemedaille. Vor ihm lagen Timo Schulz vom Neusser RV sowie Jonathan Hollenberg von der RRG Mülheim.

Neben den Medaillen gelangen den Wittener Sportlerinnen und Sportlern weitere Finalteilnahmen. Arsenii Hakmann qualifizierte sich im Einer der A-Junioren als Zweiter seines Vorlaufs für das A-Finale. Dort belegte er in 3:44,09 Minuten den sechsten Platz. Anton Altenbernd erreichte ebenfalls das A-Finale im Leichtgewichts-Einer der A-Junioren und wurde dort in 3:51,02 Minuten Fünfter.

Zum Abschluss der Meisterschaften ging der RCW außerdem mit einem großen Aufgebot im Junior-Mixed-Achter an den Start. Maximilian Händel, Willy Dörfler, Anton Altenbernd und Lukas Albrecht bildeten gemeinsam mit Liana Büttner, Lea-Sophie Lehde, Amelie Lehde und Julie Aurelia Spring sowie Steuerfrau Melanie Solomov das Wittener Boot. In einem engen Rennen belegte der RCW in 3:13,40 Minuten den vierten Platz. Lediglich 35 Hundertstelsekunden fehlten auf den Bronzerang des Kölner RV 77.

Damit beendete der Ruder-Club Witten die Landesmeisterschaften mit einem Landesmeistertitel, zwei Silbermedaillen und einer Bronzemedaille. Besonders der Sieg des reinen Wittener Juniorinnen-Achters setzte dabei den sportlichen Schlusspunkt unter das Meisterschaftswochenende.