Skip to main content

impressionsleiste

07. April 2024

Finn Wolter bei World Cup I - Chance auf leichtgewichts Doppelzweier für Olympiaqualifikation

Nikita Mohr und Finn Wolter (hinteres Boot von links) nach der Zieldurchfahrt gegen das andere deutsche Boot

Vom 12.4. - 14.4. fand in Varese (Italien) der erste Ruder Weltcup statt. Viel Regen an den Trainingstagen vor dem Wettkampf bedeckte das Alpenpanorama in höheren Lagen mit Schnee. Am Wettkampfwochenende fanden die Athleten perfekte Bedingungen mit Sonnenschein vor.

Im leichtgewichts Doppelzweier ging Finn Wolter vom RC Witten mit seinem Partner Nikita Mohr (RTHC Bayer Leverkusen) an den Start. Dabei hatten die Rennen eine besondere Relevanz, da sie in einem hochkarätigen 12 Boote Feld auch gegen den ersten vom deutschen Ruderverband (DRV) gesetzten leichtgewichts Doppelzweier, bestehend aus Jonathan Rommelmann und Paul Leerkamp (Crefelder RC und Osnabrücker RV), antraten. Der DRV wollte seinen ersten Doppelzweier im Hinblick auf die zu erbringende Olympia Qualifikation in Luzern (Schweiz) vom 19. - 21. Mai testen. Bei einem Sieg von Finn und Nikita, würde der DRV darüber nachdenken, statt des ersten Zweiers, das wittener und leverkusener Duo zur Olympia Qualifikation zu melden.

Am Freitag konnte sich pro Vorlauf (2 Stück) nur ein Boot direkt für das A-Finale qualifizieren. Die restlichen Boote bekämen im Hoffnungslauf noch eine Chance auf eine A-Finalteilnahme. Beiden deutschen Booten gelang die direkte Qualifikation ins A-Finale nicht.

Im Hoffnungslauf trafen Finn und Nikita am Samstag das erste Mal in direkten Vergleich auf den anderen deutschen Zweier. Dabei sollten sich die ersten beiden Plätze für das A-Finale qualifizieren.

Finn und Nikita fuhren ein beherztes Rennen und legten sich vom Start weg mit an die Spitze des Feldes. Lediglich das andere deutsche Boot war über das gesamte Rennen knapp vor ihnen. So fuhren die beiden deutschen Boote eine sichere Qualifikation für das A-Finale ein, wobei das Boot mit Rommelmann und Leerkamp am Ende knapp die Bugspitze vorn hatte.

Der Vorstand des RC Witten hatte folglich am Sonntag zum gemeinsamen Rudelgucken des A-Finals geladen, sodass sich viele Mitglieder am Ruder-Club versammelten, um ihren wittener Zweier zu unterstützen. Für das Finale hatten sich Finn und Nikita vorgenommen schneller zu starten. Dies gelang den beiden in beeindruckender Art und Weise, sodass sie sich direkt vor das andere deutsche Boot und das Boot aus Norwegen legten. Im weiteren Verlauf des Rennens fuhren die beiden sehr konstant und schafften es sogar bei der 1500 m (von 2000m) Marke sich auf den 3. Platz vorzuarbeiten. Im Endspurt mussten sie das norwegische und italienische Boot jedoch ziehen lassen, verwalteten aber den Vorsprung zum anderen deutschen Boot. Damit erreichten sie Platz 5 mit einer Sekunde Vorsprung auf den anderen deutschen Zweier.

„Das Rennen lief perfekt. Wir sind super schnell losgefahren und haben unsere Zwischenspurts taktisch klug gesetzt. Ich habe gar nicht aus dem Boot geguckt und einfach nur viel Kraft ins Boot gebraucht und einen sauberen Schlag vorgegeben. Nikita hat mir von hinten gesagt, dass wir die ganze Zeit vor den anderen lagen,“ sagte Finn nach dem Rennen.

Welcher der beiden Doppelzweier für die Olympia Qualifikation gesetzt werden wird obliegt nun der Entscheidung des DRV.

Finn ist aber mit diesem Wochenende der ersten wittener Olympiateilnahme im Rudern seit 1988 ein großes Stück näher kommen. Der Doppelzweier ist das einzige olympische leichtgewichts Boot und wird 2024 das letzte Mal im olympischen Programm sein.

Das Finale ist als Video hier verfügbar:

https://worldrowing.com/video/2024-world-rowing-cup-i-varese-italy-lightweight-mens-double-sculls-lm2x-a-final/

 Hier findet sich ein Zeitungsartikel der WAZ:

https://www.waz.de/sport/lokalsport/witten/article242122734/Finn-Wolter-schreibt-Olympia-Teilnahme-noch-lange-nicht-ab.html

 

Bild: DRV/meinruderbild

 

 

 

 

 

 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.