Ruder-Club Witten von 1892 e.V. Ruder-Club Witten von 1892 e.V.

RCW Aktuell

Drucken

Erlebnisbericht Ruderlehrgang Berlin-Grünau v. 29.09. - 06.10.2018

Aufgrund guter Leistungen beim diesjährigen Bundeswettbewerb in München, wurden drei junge RCW-Ruderinnen zu einem DRV-Lehrgang auf der Olympiastrecke in Berlin-Grünau eingeladen.

Nachfolgend schildern sie die erlebnisreichen Tage:

 

Wir erinnern uns noch daran, als ob es gestern gewesen wäre.

Wir, dass sind Clara Pernack, Lisa Büttner und ich (Julia Irmler). Es war einer der letzten sonnigen Septembertage und schon morgens beim Aufstehen hatten wir das Gefühl, dass etwas nicht so war wie sonst!

An diesem Tag machten wir uns nämlich auf den Weg in das Abenteuer nach Berlin.

 

Der Tag begann direkt mit einer Aufregung. Unser ICE startete mit einer 40minütigen Verspätung, so dass unser Zeitplan den Berg hinunter zu rollen drohte. Aber nachdem wir die Mädels aus Minden und Alex aus Duisburg eingesammelt hatten, trafen wir nach 5 Stunden doch noch unsere Betreuer am Berliner Hauptbahnhof.

Nachdem wir in Grünau unsere Zimmer bezogen hatten, schickten uns Laura und Franzi (Betreuer) auf eine lustige digitale Stadtrally (mit Apps) durch Grünau. Der Tag endete mit einer ersten anstrengenden Krafttrainingseinheit in der Turnhalle.

 

Sonntag, 30.09.

Der Morgen startete mit einem lustigen Geburtstagsständchen für Clara.

Im Anschluss an unser gemeinsames Frühstück, begleitete uns Marcel Hacker nach einer kurzen technischen Einführung endlich aufs Wasser!

Lisa musste als Erste in den Einer, während Clara und ich in Großbooten starten durften. Bis auf das Bootsmaterial (fehlender Bugball, gebrochene Rollsitze etc.) lief die erste Einheit gut. Die Videoaufnahmen wurden später gemeinsam ausgewertet.

Nach dem Mittagessen saßen auch Clara und ich im Einer. Jetzt wissen wir, was wir an den Booten in Witten haben;-)

Der Tag wurde abends mit dem Kennlernspiel „Familie Meier geht in den Zoo“ abgeschlossen.

 

Montag, 01.10.

Am Morgen wurden wir um 7 Uhr unsanft von lauter Partymusik geweckt. Nach dem Frühstück sind wir in zwei Gruppen auf das wellige Wasser geschickt worden.
Für den Nachmittag hatten die Betreuer eine Überraschung für uns geplant. Wir fuhren mit der ganzen Gruppe in die Berliner Innenstadt. Nachdem wir die touristischen Highlights wie den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Alexanderplatz besichtigt hatten, wurden wir auf eine lustige Tauschchallange geschickt.

Motto: Wer macht mit einem kleinen Bojenschlüsselanhänger das größte Tauschgeschäft!

Mit Parfüm, Gummibärchen, M&M´s und Kaugummi in den Taschen machten wir uns zufrieden auf den Heimweg. In der S-Bahn haben wir mit Musik und Polonaise die anderen Fahrgäste genervt:-))

 

Dienstag, 02.10.

Am Dienstag wurde das Wetter leider immer schlechter, so dass zu den Wellen auch noch starker Regen hinzukam. Wir konnten daher nur kurz rudern. Wir haben uns hauptsächlich mit gesunder Ernährung und Stabi-Training beschäftigt.

Leider fand Marcel Hacker unsere mitgebrachten Süßigkeiten nicht ganz so gesund wie wir es gerne gehabt hätten. Trotzdem war unser großer Vorrat schnell verbraucht und wir mussten uns um den Nachschub kümmern.

Nach einer spaßigen Aerobic Einheit fielen wir alle abends müde ins Bett.

 

Mittwoch, 03.10.

Am Mittwoch brachen wir schon früh mit Moritz Wolf (Junioreneuropameister) zu unserem zweiten Ausflug nach Berlin auf. Da es der Tag der Deutschen Einheit war, war es dementsprechend voll, so dass wir uns auf den Fernsehturm geflüchtet haben. Hier hatten wir in 203 m Höhe eine super Aussicht auf die Massen. Nachdem wir etliche Meter mit dem Aufzug wieder heruntergefahren sind, setzten wir uns in die Bahn zu einer Besichtigung des Olympiastadions. Hier bekamen wir die Aufgabe, ein wunderschönes Foto vom Olympiastadion zu machen. Alle machten sich mit einem tollen Ergebnis auf den Rückweg.

Den Abend haben wir wieder in der Turnhalle mit Brennball und A-Fangen verbracht.

 

Donnerstag, 04.10.

Endlich wurde das Wetter besser und wir konnten nach einer Theorieeinheit zum Kinderschutz wieder auf das Wasser. So wie in jeder Einheit ruderten wir 12 km meistens in Großbooten z.B. Mixedvierer.

 

Freitag, 05.10.

Da wir bereits am Freitagmorgen anfangen mussten ein paar Boote abzuriggern, fiel leider unser Abschlussturnier aus.

Es stand aber noch ein spannender Programmpunkt aus: Das Ruderabzeichen!

Es bestand aus einer aufregenden Prüfung als Steuermann in einem Vierer und einer mehrseitigen theoretischen Prüfung.
Am Ende hielten alle ihr Ruderabzeichen stolz in den Händen.

Am Nachmittag wartete ein weiterer Höhepunkt auf uns:

Wir bekamen eine Einführung in den Rollstuhlbasketball. Es war schwerer als gedacht, hat aber viel Spaß gemacht, vor allem die anschließende Rollstuhlpolonaise.

Den letzten Abend durften wir bis in die Nacht ausnutzen. Wir hörten laute Musik, tanzten und spielten Spiele bis uns die Betreuer um 2 Uhr nachts ins Bett schickten:-)

 

Samstag 06.10.

Mit müden Gesichtern saßen wir um 7:30 Uhr alle beim Frühstück. Wir riggerten noch schnell die letzten Boote ab und machten viele Erinnerungsfotos.

Traurig, dass die tolle Woche so schnell vorbei gegangen war, machten wir uns alle auf den Heimweg.

Wir alle hatten nun für die neue Saison das Ziel, nächstes Jahr in Ratzeburg wieder dabei zu sein!!!

 

Clara, Lisa und Julia

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.